Strikte Trennung – Neues von der Front der Bachelors

Vorbei die Zeiten, als man seinen Abschluss noch in trauter Zweisamkeit verrichten durfte. Seitdem der Bachelor an der FH Wiesbaden Einzug gehalten hat, ist eine gemeinsame Abschlussarbeit strikt verboten. Noch nicht gewusst? Jeder Bachelor kümmert sich zukünftig um sein ganz eigenes Projekt; Und das in Zeiten in denen „Teamwork“ eigentlich groß geschrieben wird. Sind wir denn jetzt alle Einzelkämpfer? Was ist der Grund für diesen Entschluss und wer entscheidet über seine Richtigkeit? Mutmaßend könnte man jetzt davon ausgehen, dass dieser Beschluss alleine deswegen eingeführt wurde, da die Arbeitsprozesse in der Vergangenheit nicht deutlich voneinander zu trennen waren. Da es aber um den eigenen Leistungsnachweis geht, liegt es der Hochschule sehr am Herzen, diese Angelegenheit transparenter zu gestalten. Ergo, kein Teamwork bei der Bachelor-Thesis. Einen bitteren Beigeschmack hat nur die Tatsache, dass andere Hochschulen diese Regelung als nicht notwendig betrachten. In Konstanz ist es z.B. für KD-Studenten kein Problem eine gemeinsame Abschlussarbeit einzureichen. Warum also in Wiesbaden? Gerade im Fachbereich Gestaltung ist die Gruppenarbeit doch seit Jahren erfolgreicher Bestandteil des Unterrichts. Auch große Agenturen arbeiten nach diesem Prinzip. Ist es also nicht effizienter zusammen zu arbeiten? Macht das nicht mehr Sinn?

Eure Meinung ist gefragt:

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Allgemeines, Sonstiges, FH Intern, Studium

2 Antworten zu “Strikte Trennung – Neues von der Front der Bachelors

  1. kea

    Schade…schließlich arbeitet im Agentur/Redaktionsalltag ja auch niemand allein für sich, wieso also schließt man eine fruchtbare Zusammenarbeit von vorn herein aus?
    Wer sich bis zur Bachelorthesis durch das straff gespannte Lehrprogramm gekämpft hat, der ist mit ziemlicher Sicherheit auch in der Lage, sich als gleichberechtigter Partner in einem Team bzw Duo einzubringen…
    Außerdem mal salopp formuliert: wer in Regelstudienzeit durchs Bachelorstudium rast, hat am Ende eh fast überall nur mit der halben Pobacke draufgegessen…
    warum also bei der Abschlussarbeit nicht beide Hälften sinnvoll zusammenbringen? Dem Ergebnis und der eigenen Kreativität wärs mit Sicherheit förderlich!

  2. Jo

    hm.. ja.. wirklich Schade. Letzter Stand von Prof. Ludes: „das geht auf keinen Fall“ … es sei in der neuen „Allgemeinen Prüfungsverordnung“ so festgehalten. Völlig unverständlich. Hat jemand von euch noch mal was gehört von dieser Front?

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