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RENÉ MAGRITTE

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30. OKTOBER 2008 – 04. JANUAR 2009 / SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

René Magritte gehört nicht nur zu den bedeutendsten, sondern auch zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Viele der ebenso rätselhaften wie einprägsamen Bildfindungen des Surrealisten wurden millionenfach reproduziert und sind weit über die Kunstwelt hinaus zu bekannten Ikonen geworden. Eine faszinierende Episode in Magrittes Werk ist jedoch nahezu unbekannt geblieben: die so genannte Période vache. 1948 schafft Magritte für seine erste Einzelausstellung in Paris eine Gruppe von Gemälden und Gouachen, die sich deutlich von seinem übrigen Werk unterscheidet. In einem neuen, schnellen und aggressiven Malstil – inspiriert insbesondere von populären Bildquellen wie Karikaturen und Comics und durchsetzt mit Stilzitaten von Künstlern wie James Ensor oder Henri Matisse – entstehen innerhalb von wenigen Wochen etwa 30 völlig untypische Werke, die im damaligen Paris für Empörung sorgen. Magritte hat die Ausstellung gezielt als Provokation für das Pariser Publikum konzipiert. Mit seiner Hinwendung zu einem unerwartet kruden, spielerischen und bewusst „schlechten“ Malen reflektiert der Künstler sein eigenes Werk, aber auch die Malerei generell. In Retrospektiven zum Werk Magrittes meist nur vereinzelt gezeigt, werden die Arbeiten der Période vache in der Ausstellung in der Schirn erstmals außerhalb Frankreichs und Belgiens zusammengeführt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Kunst der letzten 30 Jahre wirft diese konzentrierte Präsentation ein neues, überraschendes Licht auf einen herausragenden Künstler. 

ÖFFNUNGSZEITEN
DIENSTAG, FREITAG BIS SONNTAG 10 – 19 UHR
MITTWOCH UND DONNERSTAG 10 – 22 UHR

LINK ZUR SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

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PETER DOIG

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09. OKTOBER 2008 – 04. JANUAR 2009 / SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT

Peter Doig gilt als einer der maßgeblichen und international einflussreichsten Maler der Gegenwart. Anhand von rund 50 Gemälden und einer Gruppe von Arbeiten auf Papier zeigt die Schirn einen umfassenden Überblick über sein Schaffen der letzten zwanzig Jahre. Einen der Schwerpunkte bilden Werke, die er in den vergangenen fünf Jahren in Trinidad geschaffen hat. Doigs Gemälde beziehen sich einerseits auf die Geschichte der Malerei und sind andererseits fest im heutigen Leben verankert. Ausgangspunkt für seine Bilder sind oft Reiseprospekte, Zeitungsfotos, Filmstills oder private Schnappschüsse. In ihnen finden sich die wechselnden Umgebungen und Gesellschaften, in denen der Künstler gelebt hat: die gefrorenen Seen seiner Kindheit in Kanada, die schillernde Metropole London oder zuletzt die karibischen Landschaften und urbanen Szenerien von Port of Spain auf der Insel Trinidad. In den Gemälden, deren Ruhe jeden Moment zu kippen scheint, gerinnen Erinnerung, Biographisches, populäre Bilder und erzählte Handlungen zu traumartigen Sequenzen.

ÖFFNUNGSZEITEN
DIENSTAG, FREITAG BIS SONNTAG 10 – 19 UHR
MITTWOCH UND DONNERSTAG 10 – 22 UHR

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Ich selbst habe mir die Ausstellungen angesehen und kann sie nur empfehlen.

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Es lohnt sich!

©herbert

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